... Mir, für Eusi Gescht...
Dur eusi Bewirtig hoffet mir Eurä Ufenthalt z'verschönera. Mir bütet jedem Gascht d'Möglichkeit abzschalte, dä Alltag für churzi Zyt z'vergässe und bi eus äs paar schöni Stunde chönä zerläbe.
Jedes Lob nämed mir dankend entgäge, au für Aregigä und Kritik sind mir immer offä, frei nach äm Motto: "Allnä Menschä recht taa, das isch ä Kunscht wo niemerd cha!
Wo ich chli gsi bin han i immer gmeint: Schaffe und Gäld verdienä müend nur die Grossä. Das es mich au emal preicht, a das han ich nöd dänkt. Ufgwachse bin ich im Fischenthal uf emene Buurehof. Je grösser ich gworde bin, desto ernschter isch mis Läbe worde. Schaffe und Gäld verdiene han dänn au ich müese. Ich bin nöd a mängem Ort gsi und was ich gmacht ha, han ich immer probiert so guet wie möglich z'mache.
I dä letschte Jahr han ich ä Abteilig inere Produktion gleitet. Gärn bin ich i dä Freizyt go Wandere und no lieber derbi go i chere. An enem Tag han i agfange z'träume, vomene Beizli i dä höchi, chli abgläge und für Wanderer und Beiker söts au si. Und wies doch so schön heisst:Träum nöd dur's làbe, sondern läb din Traum, drum han ich dänn schnäll entschlosse am Roli sies Angebot mit der Sennhütte angnoh (Karin).
Mir sind sächs Brüedere ohni Schwöschter gsi, also isch dä Chuchidienscht a eus übere gangä ("Chuchidienscht so en schiesdräck!"). Da mues en handwerchliche Bruef ane, am beschte Dachdecker, möglichscht höch use! Doch Zyt macht en Wandel. Als Entwikligshälfer, mit thurgauer Dialäkt, häts mich vor fascht zwänzg Jahr is Tösstal verschlagä. Mäntig bis Fritig uf äm Bau und am Wucheänd im Gaschtgwärb als Tällerwäscher. So fangt jedi Kariärä e mal a! Immer grösser isch d'Freud a därä Arbet wordä, bis ich als Hobbychoch und Fäschtwirt au mit dä grossä Chelä grüert han. Das ewigä Improvisiere häts aber nöd chönä si und so isch dänn d'suechi los gangä, bis ich uf 1028m ü.M. d'Sennhütte gfundä han (Roli).